Donnerstag, 26. März 2009

Medienpädagogisches Manifest zum nachhaltigen bildungspolitischen Handeln

Zentrale medienpädagogische Einrichtungen
- namentlich die Kommission Medienpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, die Fachgruppe Medienpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), das JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis sowie das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung -
haben auf einer internationalen Konferenz in Magdeburg ein Medienpädagogisches Manifest veröffentlicht.
Sie fordern darin eine dauerhafte und nachhaltige Verankerung der Medienpädagogik in allen Bildungsbereichen.

Mittwoch, 25. März 2009

EB goes LMZ

Vergangenen Montag und Dienstag war die Koblenzer Erwachsenenbildung zu Gast am Landesmedienzentrum in Ehrenbreitstein. Im Rahmen der 2. Arbeitstagung des Programms "Medienkompetenz macht Schule"
durften Nicole Hoffmann und Kathrin Hendrischk ihre Überlegungen zum Thema "Projektmanagement" vorstellen und den Einsatz in Medienkompetenz-Projekten an den beteiligten Projektschulen mit den LehrerInnen gemeinsam diskutieren.

Beim-Vortrag

Freitag, 20. März 2009

Zum Equal Pay Day

"Das globale geschlechtsspezifische Lohngefälle ist mit bis zu 22 Prozent deutlich größer als bisher angenommen."
Dieses traurige Ergebnis basiert auf einer Umfrage unter 300.000 Frauen und Männern in 20 Ländern, die in dem Bericht "(Un)Gleichheit der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt" des Internationalen Gewerkschaftsbundes veröffentlicht ist.
Mit Blick auf die momentane wirtschaftliche Krise kommt der IGB zu der Einschätzung, dass diese sich aller Voraussicht nach negativ auf die Stellung der Frau auf dem Arbeitsmarkt auswirken wird, insbesondere in weniger entwickelten Volkswirtschaften. Die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft hingegen „wirkt sich positiv auf Lohngleichheit aus“, stellt der IGB grundsätzlich fest.
Weitere wichtige Ergebnisse des Berichtes sind u.a. die Bestätigung, dass besser ausgebildete Frauen in der Tat unter einem größeren Lohngefälle zu leiden haben, wenn man ihre Einkünfte mit denen der Männer mit einem vergleichbaren Bildungsstand vergleicht. Dieses Lohngefälle nimmt mit dem Alter noch zu.


Der o.g. Bericht erscheint im Rahmen der Global-Unions-Kampagne für menschenwürdige Arbeit und ein menschenwürdiges Leben für Frauen und ist unter folgendem Link vollständig abrufbar:
"(Un)Gleichheit der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt"


Auch die Europäische Union hat eine EU weite Kampagne zum Abbau des geschlechtsspezifischen Lohngefälles eingeleitet. Im Zentrum der Kampagne, die im Zusammenhang mit dem Internationalen Frauentag am 8. März steht und das Lohngefälle, seine Ursachen und mögliche Gegenmaßnahmen ins Bewusstsein rücken will, steht das einfache Konzept „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“.

Freitag, 19. Dezember 2008

Alle Jahre wieder...

Allen Besucher/innen dieses Blogs seien hiermit
frohe Festtage und ein guter Rutsch ins neue Jahr gewünscht -
verbunden mit einigen (- dem Kerzenlicht geschuldet - leider unscharfen) bildlichen Impressionen von unserer EB/WB-Jahresausklangsfeier...

Jahresausklang1







Jahresausklang5

Sonntag, 16. November 2008

Bildungsbericht 2008

Zum zweiten Mal haben Bund und Länder gemeinsam den Bericht zur „Bildung in Deutschland 2008“ in Auftrag gegeben: eine umfassende empirische Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens, die von der frühkindlichen Bildung über Betreuung und Erziehung bis hin zu verschiedenen Formen der Weiterbildung im Erwachsenenalter reicht.
Der Bericht wendet sich an diverse Zielgruppen in Bildungspolitik, -verwaltung und -praxis, in Wissenschaft, Ausbildung und in der Öffentlichkeit.
Das Konzept gleicht dem des Berichts von 2006, stützt sich auf die gleichen Indikatorenbereiche und unterstreicht die Resultate mit Darstellungen und zusätzlichen Informationen.

Nachzulesen ist der Bildungsbericht auf: http://www.bildungsbericht.de/
Hier findet sich auch eine Pressemappe, in der die wichtigsten Punkte zusammengefasst sind.

Interessant ist auch ein Interview mit Prof. Dr. Hans Döbert vom DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung), der auch Mitglied der Autorengruppe des Bildungsberichtes ist.
Link: http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/bildungplus.html?artid=662

Zudem finden sich weitere Informationen, eine Linksammlung und interessante Kommentare auf dem Blog des Bildungsservers.
Link: http://blog.bildungsserver.de/?p=90

Mittwoch, 5. November 2008

Text für die Diskursanalyse-Seminar-Sitzung am 12.11.08

Der Text "Zur Methodologisierung der Foucaultschen Diskursanalyse"
von Rainer Diaz-Bone ist zu finden unter:
http://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/view/71/146

Freitag, 31. Oktober 2008

Ein Test des eigenen Lernverhaltens

Das Lehrgebiet Mediendidaktik der FernUniversität Hagen, das unter anderem den Einfluss neuer Medien auf das Lernverhalten untersucht, hat online einen Test bereit gestellt, bei dem das eigene Lernverhalten und vor allem die sog. “Volition”, also die “Willensbildung”, beim Lernen und Studieren überprüft werden soll.
Ein Fokus liegt dabei auf der Fähigkeit der intentionalen Steuerung des Lernens. Untersucht werden die Motivations-, die Emotions- und die Kognitionskontrolle. Nach 32 Fragen ist anhand eines „Ampelsystems“ zu erfahren, welche Bereiche hoch, gering oder optimal ausgeprägt sind.
Ein Test, der nicht nur für FernstudentInnen interessant sein könnte...
Zu finden unter: http://willenstest.fernuni-hagen.de
Was meinen Sie bzw. was meint Ihr dazu?

Montag, 27. Oktober 2008

Das Praktikumsbüro-Blog

Es ist soweit! Unser Praktikumsbüro hat ein eigenes Blog:
http://userpages.uni-koblenz.de/~prabet/praktiko/?page_id=2

Hier finden Sie unter anderem aktuelle Informationen rund um das Thema
Praktikum für Studierende der Diplom-Pädagogik, z.B.:
- Sprechzeiten des Praktikumsbüros,
- Termine für die Besprechung der Praktikumsberichte bei den DozentInnen,
- die Praktikumsbroschüre und Formalitäten zum downloaden (z.B. Vertrag),
- aktuelle Stellenangebote für Praktikanten/innen etc.

Stiftung Warentest prüft auch dieses Jahr wieder Weiterbildungsangebote

Seit Juli 2002 testet Stiftung Warentest jährlich Weiterbildungsangebote in Deutschland. Ziel ist es, die über 25.000 WeiterbildungsanbieterInnen bzw. die ca. 400.000 Angebote für die VerbraucherInnen transparenter zu gestalten. Stichprobenartig wird die Qualität von Bildungsmaßnahmen, -medien und -beratungen überprüft.

Unter anderem standen dieses Jahr „Beratungsangebote zum Thema Weiterbildung“ im Fokus der TesterInnen, wie sie etwa bei der Agentur für Arbeit, den Kammern oder auf kommunaler Ebene zu finden sind.
Einen Überblick über alle Tests und ein paar aktuelle Hintergrundinformationen gibt es auf den Seiten der Stiftung Warentest: http://www.test.de/themen/bildung-soziales/weiterbildung/
Im Detail sind die Testergebnisse online gegen eine Gebühr von 2 Euro einsehbar - oder in den Zeitschriften Test und FINANZtest nachzulesen.

Facetten „Lebenslangen Lernens“

In der letzten Zeit haben sich viele AutorInnen und Institutionen auf das Konzept des "Lebenslangen Lernens" bezogen. Was auf den ersten Blick wie eine angemessene Forderung erscheinen mag, kann jedoch, näher betrachtet, auch stutzig machen. Wird hier Bildung nur auf die Optimierung der beruflichen Fähigkeiten hinsichtlich ihrer ökonomischen Verwertbarkeit reduziert? Sollte lebenslanges Lernen nicht auf alle Fähigkeiten des Menschen übertragen werden?

Auf den Seiten des EU-Bildungsprogramms für lebenslanges Lernen können sich alle Altergruppen über aktuelle Förderprogramme informieren: http://www.lebenslanges-lernen.eu/

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bezieht lebenslanges Lernen stark auf die Verbesserung der Situation auf dem Arbeitsmarkt und stellt auf seinen Seiten Maßnahmen und geplante Programme zur Förderung vor: http://www.bmbf.de/de/411.php

Ein paar wesentliche Gegenargumente hat beispielsweise das Magazin Connexin gesammelt, das Quellen und Informationen zu Themen wie Medizin, Kultur, Sprache sowie Wissen und Bildung zusammenfassend präsentiert: http://www.connexin.de/lebenslanges-lernen-wissensgesellschaft.html

Der Bologna-Prozess - Eine Zwischenbilanz zu Pro und Contra

Wir alle sind von den Umwälzungen des Bologna-Prozesses betroffen, DozentInnen und Studierende. In letzter Zeit ist dieser Umwälzungsprozess erneut auf Kritik gestoßen. Hier ein paar Links, die uns Pro und Contra vor Augen führen.

Zunächst ein allgemeiner Überblick von offizieller Seite:
HRK [Link: http://www.hrk.de/bologna/de/home/1916.php]
und das Bundesministerium für Bildung und Forschung [Link: http://www.bmbf.de/de/3336.php]

Einen kritischen Beitrag gibt es auf den Seiten des "Basisdemokratischen Bündnisses", einer Initiative an der Göttinger Universität, die die Uni als Ort des lebendigen Austausches und der gesellschaftlichen, auch politischen Auseinandersetzung begreift.

Des Weiteren hat das Online-Magazin Telepolis des Heise Verlages sich die Frage gestellt, ob Bologna nicht schon gescheitert ist... [Link: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26875/1.html]

Wer sich noch weiter informieren möchte, kann dies auch über die Zeitschrift "die hochschule" tun. Diese hat zu Bologna ein ganzes Special herausgebracht: "Wie kam es zu dieser Entwicklung? Wie ist der Bologna-Prozess in die europäische Bildungspolitik einzuordnen? Wer sind die beteiligten Akteure auf den europäischen Konferenzen und welchen Einfluss haben sie? Welche Auswirkungen hat die Studienreform auf die Studierenden? Diesen und anderen Fragen widmet sich der Themenschwerpunkt im neuen Heft der Zeitschrift ‚die hochschule’."

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Angaben gemäß § 5 Telemediengesetz: Dr. Nicole Hoffmann, Institut für Pädagogik, Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, Universitätsstr. 1, 56070 Koblenz, Mail: hoffmann@uni-koblenz.de, Tel. 0261/287-1862 (Stand: 14.12.06) Haftungsausschluss in bezug auf alle auf dieser Seite angegebenen Links (incl. der Kommentare): Da wir keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten haben, distanzieren wir uns hiermit von den Inhalten aller hier verlinkten Seiten.

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