"Nur zwei Prozent der Studierenden in Deutschland kommen aus Elternhäusern mit niedrigem Bildungshintergrund.
Dagegen haben mehr als zwei Drittel der Studierenden einen Vater oder eine Mutter mit akademischem Abschluss."...
Dies und andere Ergebnisse finden sich im neuen "Eurostudent"-Report.
"Der vorliegende Bericht behandelt neun verschiedene Themen basierend auf einer Auswahl von Indikatoren, zu denen im EUROSTUDENT-Kontext Daten erfasst werden:
Übergang ins Hochschulstudium (Kap. 2), sozialer Hintergrund der Studierenden (Kap. 3), Altersprofil der Studierenden (Kap. 4), Merkmale des Studiums (Kap. 5), Zeitbudget (Kap. 6), Einnahmen (Kap. 7), Ausgaben (Kap. 8), Wohnsituation (Kap. 9) und Auslandsmobilität (Kap. 10)."
Online unter:
http://www.his.de/pdf/23/Eurostudent_deutsch_web.pdf
Nicole Hoffmann - 22. Jan, 14:20
"In Sachen Bildung herrscht in Deutschland ein Nord-Süd-Gefälle. Je tiefer man nach gen Süden reist, desto besser werden die Lernbedingungen", so das zentrale Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung unter dem Titel „Deutscher Lernatlas 2011“. Es wurde sekundäranalytisch untersucht, wie gut es sich in den Kreisen und kreisfreien Städten "lernen" lässt. Dabei wurden Schulen, Hochschulen, VHSen und Betriebe betrachtet - sowie das persönlich-kulturelle und soziale Engagement der BürgerInnen.
BertelsmannStiftung / Schoof, Ulrich et al. (2011): Deutscher Lernatlas. Ergebnisbericht 2011 (vorläufige Fassung).
Online unter:
http://www.deutscher-lernatlas.de/uploads/tx_templavoila/111118_Ergebnisbericht_01.pdf
Nicole Hoffmann - 24. Nov, 12:05
Deutschland im internationalen Vergleich - diesjähriger OECD-Bericht "Bildung auf einem Blick"
"So hätten wichtige Konkurrenten auf dem Weltmarkt in den vergangenen zehn Jahren die Zahl ihrer Studierenden und Hochschulabsolventen weitaus stärker steigern und die Zahl der Geringqualifizierten stärker reduzieren können als die Bundesrepublik. Hierzulande fehle es nicht nur an Akademikern, sondern auch an anderen qualifizierten Fachkräften.
Deutschlands Bildungsausgaben liegen zudem nach internationalen OECD-Kriterien immer noch deutlich unter dem Schnitt der anderen Industrienationen. 1995 gab Deutschland 5,1 Prozent seines Bruttoinlandsproduktes für Bildung aus. 2008 waren dies laut Bericht nur 4,9 Prozent. Der OECD-Schnitt lag in diesem Jahr bei 5,9 Prozent, der EU-Schnitt bei 5,5 Prozent."
Zur Studie "Education at a Glance" 2011:
http://www.oecd.org/dataoecd/61/2/48631582.pdf
Nicole Hoffmann - 19. Sep, 18:55
und wie immer...
hier der Plan unseres Arbeitsbereichs
Plan-EB-WB-WS-2011-12 (pdf, 136 KB) -
diesmal für Dipl.-Päd. sowie für B.A. Pädagogik und M.A. Erziehungswissenschaft.
Bitte beachten Sie folgende Terminänderung (Stand: 5.8.11) bei der Veranstaltung
"Zeit- und Projektmanagement" (Keller):
Neue Termine: Sa. 03.12.11 (9.00- ca. 20 Uhr), Sa. 14.01. (9-16 Uhr) sowie So. 15.01.12 (9-13 Uhr)
Zusätzlich zu den bestehenden Angeboten wird auch die
Veranstaltung "Qualität in Bildungs- und Erziehungskontexten" für den Dipl.-Päd.-Studiengang geöffnet.
Sie besteht aus einem Seminar (Fr., 14-16 Uhr) und einer Übung (Fr., 16-18 Uhr). Die Veranstaltung ist - im Rahmen des MA Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Forschung und Entwicklung in Organisationen - ein Angebot mit Bezug zur beruflichen Praxis in allen Studienrichtungen des Diplomstudiengangs Pädagogik.
Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Henning Pätzold. (NEU, Stand 28.09.11)
Einen guten Start wünscht
das EB/WB-und-Gender-Team
Nicole Hoffmann - 26. Jul, 13:17
Der Berufsverband der Erziehungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler (BV-Päd. e.V.) informierte uns darüber,
dass es nun bei www.xing.com eine gleichnamige Gruppe gibt:
http://www.xing.com/group-65585.455790
Die XING Gruppe richtet sich an Studierende, Absolventen, Berufstätige, Erwerbslose, Berufsrückkehrende und Ruhständler/-innen, die "Erziehungswissenschaften" studieren bzw. studiert haben (Bachelor, Master, Magister, Diplom, Dr., Prof.).
Eine registrierte/zahlende Mitgliedschaft im Berufsverband ist hierfür nicht Voraussetzung!
Nicole Hoffmann - 5. Mai, 15:25
Termine zum
Prüfungskolloquium EB/WB (Hoffmann, Hiller, Hendrischk)
Do 14-16, E 112
20.10.11 Gemeinsame Einführung mit Terminabsprache + „Dringendes“
27.10. Plenum
3.11. Plenum
10.11. Plenum
17.11. Plenum (Thema: Klausuraufbau)
24.11. Plenum
1.12. (Plenum) nach Absprache
6.-9.12. EB/WB-Klausuren
„Frohes Fest“
12.1.2012 Plenum
19.1. Plenum
26.1. Plenum
2.2. Plenum
9.2. Sondertermin: Zur Vorbereitung der Prüfungen im nächsten Semester (SoSe 2012)
ab 10.2. Mündliche Prüfungen
Nicole Hoffmann - 21. Apr, 19:00
Prof. Dr. Tilman Koops
Fr 10.15 - 11.45 Uhr, E 412, Übung, Nr. 0204017
Reformbewegungen um 1900
In der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert stand das deutsche Kaiserreich auf dem Höhepunkt seiner politischen Machtentfaltung, wirtschaftlichen Stärke und wissenschaftlich-kulturellen Ausstrahlung: Das Reich war in den Kreis der Kolonialmächte eingetreten, Technik und Industrie feierten Triumphe, die Leistungen der Wissenschaften galten weltweit als vorbildlich.
Doch hinter der glänzenden Fassade gärte es. Kritiker wie Friedrich Nietzsche und Jacob Burckhardt kritisierten die Selbstgefälligkeit der führenden Schichten, den Militarismus und die kulturelle Erstarrung im neuen Reich. “Der Kult der Gewalt“ (Peter Gay) im „Zeitalter der Nervosität“ (Joachim Radkau) offenbarten die gesellschaftlichen Spannungen und Brüche des „ruhelosen“ Reichs (Michael Stürmer).
Junge Bewegungen lehnten die Großstadt, die offizielle Kultur und die bürgerliche Zivilisation ab und suchten nach neuen Wegen und Lösungen: Psychoanalyse, Jugendbewegung und Frauenbewegung, Lebensreform und Reformpädagogik, Naturheilverfahren und Ernährungsreform, Landkommunen und Freikörperkultur, Naturschutz und Vegetarismus, Jugendstil und Sezession, Anthroposophie und Monismus, Neuheidentum und völkische Einstellungen. Diese Strömungen trugen das Ihre bei zum Durchbruch der Moderne und wirken bis heute nach. Andererseits zeigten Reformbewegungen häufig eine Nähe zu völkischen Denkstrukturen, die schließlich in die nationalsozialistische Ideologie mündeten. Die Ambivalenz der Reformbewegungen um 1900, die modernisierenden und retardierenden Momente, soll in der Übung untersucht und diskutiert werden: Die Kritik der Reformbewegungen an den Zuständen im Kaiserreich, ihre Fehlentwicklungen und ihre Bedeutung für die Gegenwart.
In diesem SoSe stehen die Jugendbewegung, die Frauenbewegung und die Reformpädagogik im Mittelpunkt.
Im WiSe 2011/2012 sollen Jugendstil und Kunstkritik, Richtungen der Lebensreform, Sozialdarwinismus und Rassismus, sowie religiöse und esoterische Strömungen behandelt werden.
Von den teilnehmenden Studierenden wird eine regelmäßige Teilnahme, Beteiligung an den Diskussionen und die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und kleineren Arbeiten erwartet. Die Teilnehmerzahl ist grundsätzlich auf 30 Plätze beschränkt. An der Übung können, soweit freie Plätze vorhanden sind, auch Studierende der Kulturwissenschaften (Modul 6.3) und der Pädagogik teilnehmen.
Nicole Hoffmann - 30. Mrz, 17:25
... im Rahmen der
"Stellungnahme des Qualitätszirkels Promotion zur Plagiatsaffäre zu Guttenberg und für eine nachhaltige Promotionskultur"
unter:
http://www.uni-koblenz-landau.de/landau/aktuelles/archiv-2011/stellungnahmeqzp
Für die Universität Koblenz-Landau bzw. den Campus Koblenz: das Interdisziplinäre Promotionszentrum (IPZ) und die Pressestelle
Nicole Hoffmann - 9. Mrz, 17:52
Hier ein weiterer Hinweis anlässlich des Internationalen Frauentages:
Das Gunda Werner Institut der Heinrich Böll Stiftung hat Interviews, Analysen, Filme und Videoclips zu Lebenssituationen und Aktivitäten von Frauen auf der ganzen Welt
in dem Online-Dossier „Women's Voices, Women's Choices“ zusammengetragen.
http://www.gwi-boell.de/web/internationale-dialoge-womens-voices-womens-choices-internationaler-frauentag-2962.html
Nicole Hoffmann - 9. Mrz, 17:45