Darüber spricht man nicht! Ein Workshop zu Sprache und Sexualität in der Schule
Prof. Dr. phil. Eva Lia Wyss Kontar
Gastprofessorin für Frauen- und Geschlechterforschung
bietet am Freitag, den 3. Juli 2009, Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz
von 14-18 Uhr folgenden offenen Workshop an:
"Darüber spricht man nicht!
Sprache und Sexualität in der Schule
zwischen Tabus, Interdisziplinarität und Generationenkonflikt."
Beim Thema Sexualität horchen viele auf oder rümpfen die Nase. Sexualität dringt zwar als Erotik und Pornographie in alle Lebensbereiche, im schulischen Kontext vermindern sich dadurch die Probleme mit der Thematisierung von Sexualität nicht wirklich. Denn Sexualität ist heute stärker tabuisiert als noch vor einigen Jahren. Knapp zwei von drei Deutschen sprechen selbst mit guten Freunden kaum über Sex, da ihnen das Thema zu privat ist.
Auch wenn in gewissen Gruppengesprächen auf allen Stufen oder im Deutschunterricht bei der Besprechung literarischer Texte (Wedekinds „Frühlingserwachen“ beispielsweise) sich Sexualität als Thema anbietet, bereitet es Lehrerinnen und Lehrern Schwierigkeiten, einen Weg dazu zu finden.
Durch eine zunehmende kommunikative Trennung der Generationen entstehen im Dialog zwischen Lehrperson und Schülerinnen und Schüler (Kindern und Jugendlichen) Verständigungsschwierigkeiten, die in diesem Workshop aus sprachwissenschaftlicher Sicht analysiert und mit diesem Hintergrund für die Schule für alle Schulstufen thematisierbar und damit kommunizierbar werden.
Wer am Seminar teilnehmen möchte, meldet sich per E-Mail unter folgender Adresse an: wyss@uni-koblenz.de. Die Zahl der TeilnehmerInnen ist begrenzt.
Gastprofessorin für Frauen- und Geschlechterforschung
bietet am Freitag, den 3. Juli 2009, Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz
von 14-18 Uhr folgenden offenen Workshop an:
"Darüber spricht man nicht!
Sprache und Sexualität in der Schule
zwischen Tabus, Interdisziplinarität und Generationenkonflikt."
Beim Thema Sexualität horchen viele auf oder rümpfen die Nase. Sexualität dringt zwar als Erotik und Pornographie in alle Lebensbereiche, im schulischen Kontext vermindern sich dadurch die Probleme mit der Thematisierung von Sexualität nicht wirklich. Denn Sexualität ist heute stärker tabuisiert als noch vor einigen Jahren. Knapp zwei von drei Deutschen sprechen selbst mit guten Freunden kaum über Sex, da ihnen das Thema zu privat ist.
Auch wenn in gewissen Gruppengesprächen auf allen Stufen oder im Deutschunterricht bei der Besprechung literarischer Texte (Wedekinds „Frühlingserwachen“ beispielsweise) sich Sexualität als Thema anbietet, bereitet es Lehrerinnen und Lehrern Schwierigkeiten, einen Weg dazu zu finden.
Durch eine zunehmende kommunikative Trennung der Generationen entstehen im Dialog zwischen Lehrperson und Schülerinnen und Schüler (Kindern und Jugendlichen) Verständigungsschwierigkeiten, die in diesem Workshop aus sprachwissenschaftlicher Sicht analysiert und mit diesem Hintergrund für die Schule für alle Schulstufen thematisierbar und damit kommunizierbar werden.
Wer am Seminar teilnehmen möchte, meldet sich per E-Mail unter folgender Adresse an: wyss@uni-koblenz.de. Die Zahl der TeilnehmerInnen ist begrenzt.
Nicole Hoffmann - 30. Jun, 13:23











